El Tucan GmbH

Handel mit Volkskunst und Kunsthandwerk

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El Tucan on the Road

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Brigitte und Andrea halten den Betrieb El Tucan’s in der Schweiz aufrecht, während ich in Lateinamerika unsere Produzenten und Mitarbeiter besuche.

Andrea wird auf den Märkten am

8.2.in Solothurn

15.2. in Frick

25.2. in Thun und

24.2. in Langnau anzutreffen sein. Wenn wir Glück haben und sie einen Platz zugeteilt bekommt, auch am Samstag auf dem Waisenhausplatz in Bern. ( Wenn Sie aus dem Schnee kommen)

Brigitte als gute Seele von El Tucan betreut das Büro und den Versand, erledigt all die Kleinigkeiten die niemand sieht und ohne die unsere Organisation nicht bestehen könnte.

Über die Reise werde ich ab und zu auf dem Blog vom täglichen Leben schreiben und versuchen zu zeigen, was unsere Arbeit hier in Lateinamerika beinhaltet. Der Schwerpunkt ist klar auf Guatemala gerichtet, doch führt die Reise dieses Mal viel weiter in den Süden, bis nach Peru. Begleitet werde ich von Fabiola Di Fulvio, unserer langjährigen Mitarbeiterin am Weihnachtsmarkt in Zürich und an der Basler Herbstmesse. Für sie wird es spannend sein, die Produzenten der Produkte kennen zu lernen, welche sie nun schon seit Jahren verkauft. Fabiola, Kunstmalerin, Künstlerin mit Haut und Haar, wird  den El Tucan Blog mit ihren Fotos begleiten.

 

Reise den umgekehrten Weg des lateinamerikanischen Traumes, welcher für unzählige Menschen Richtung Norden ausgerichtet ist. Es werden viele Stunden im Bus sein...

 

Erster Fixpunkt der Reise wird am Donnerstag, dem 4. Februar, das Meeting der verschiedenen Mitarbeiter von El Tucan in Guatemala, sein.

Auf einen Besuch beim Hängemattenprojekt Tetemachu in Yukatan werde ich in diesem Frühling verzichten. Dies um Zeit zu gewinnen, welche ich in Peru nutzen möchte. In den letzten Jahren haben wir in Yukatan viel gearbeitet, mit Schulungen und Kursen das Projekt aufgebaut. Die Besuche von Juvencia in der Schweiz, wie auch die schöne Zusammenarbeit mit Alma Segovia, der Projektkoordinatorin, bilden die Basis, dass auch ohne mein Besuch weitere schöne Hängematten produziert werden können.

Sinn und Zweck des ersten Teils der Reise, hier in Mexiko, ist der Besuch bei verschieden Produzenten von Kunsthandwerk, welches wir vor allem an der Basler Herbstmesse, auf den Weihnachtsmärkten  und auf dem El Tucan Shop verkaufen. Bei diesen Besuchen ist natürlich der persönliche Kontakt im Vordergrund, aber auch der Wissensfluss; was will der Markt und was gibt es an Neuigkeiten. Wir werden Ideen und Vorstellungen austauschen, versuchen bestehende Produkte weiter zu entwickeln und Neuigkeiten zu kreieren.

Der Start in Mexiko City, der erste Tag war durch die Besorgung von Kleinigkeiten ausgefüllt. Julio in Guatemala braucht Karabiner für die Hundeleinen etc.

Schön, in den Fluss des mexikanischen Lebens einzutauchen.


Am 2. Tag ein Besuch am Morgen, dann die Fahrt nach Puebla. Der Schnee auf den Vulkanen lag so tief wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Die Kühle spürend, glücklich über die warmen Kleider, die ich vor dem Abflug in der Schweiz noch brauchte. Wolken verdeckten die heisse mexikanische Sonne, welche nur für Momente zum Vorschein kam. War spät unterwegs und so leuchtete Popocatepetl bei der Ankunft schon im Abendrot. Der Besuch beim Produzenten welcher Keramikkrippen macht (schon wieder Weihnachten...) leider nur von kurzer Dauer. Dies als ein Kompromiss mit der Zeit, damit auch noch Zeit in Peru bleibt. In diesem Sinne musste ich auch die Einladung zu einem mexikanischen Abend mit Mariachis, von Consuelo ausschlagen. Sie ist Chefin des Transportbüros, welches den Export- Papierkrieg und die Verpackung für uns erledigt. Schade, dass das Soziale so kurz kommt.


Der 3. Tag, ein kurzer Besuch bei Tomas in San Miguel de Allende ist geplant. War noch nie bei Ihm, seit er in San Miguel wohnt, so war dies ein Neu-Entdecken. Leider ist die Zeit viel zu kurz, eine 10stündige Busfahrt, für einen Besuch von 3 Stunden... Das Wiedersehen mit Tomas machte die Busfahrt mehr als wert, schön zu sehen, dass es ihm gut geht und dass er mit seiner Arbeit auch einen kleinen Wohlstand aufbauen kann. Leider musste ich auch hier die Einladung von Ihm, den Abend bei ihm zu Hause mit seiner Familie zu verbringen, ausschlagen; wollte unbedingt zurück nach Mexiko Stadt, um heute nun die Fahrt nach Oaxaca, die Fahrt in Richtung Süden und ein Stück näher nach Guatemala, anzutreten.

 

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