
Es ist heiss, tropisch heiss, der schweiss tropft, ein frischer Ananassaft erfreut meine Seele.
Fabiola weigert sich zu schreiben so muss ich in den sauren Apfel beissen.
Nach 12 Stunden Bussfahrt sind wir morgens um sieben in Tapachula, der mexikanischen Grenzstadt zu Guatemala, angekommen. Die Mangos hängen schon fast reif an den Bäumen und das Zuckerrohr steht auf den Feldern.
Eine andere Welt als in Oaxaca wo wir die letzten 2 Tage verbracht haben und wo wir den Bus bestiegen haben.
Als wir am Sonntagabend in Oaxaca angekommen waren, ging ein lauer Regen über das Land und kurz danach lies die Abendsonne die wunderschöne Stadt erstrahlen.

Am Busbahnhof hat uns ein junger Österreicher angesprochen. Ihm fiel der Fotoapparat aus der Tasche welcher unbemerkt auf dem Boden lag. Ein Taxifahrer kam, hob ihn auf und gab ihn dem jungen Mann. Kurz danach erkundigte sich der Österreicher bei uns über die Ehrlichkeit der Mexikaner. Trotz seines gerade erlebten Beispiels verstand er meine Aussage nicht, dass die grosse Mehrheit ehrlich ist und es in der ganzen Welt allerlei von Menschen gäbe...
Am Montagmorgen besuchten wir Hipolito, unser Blechkünstler. Im Vorfeld habe ich ihm einige neue Ideen per Telefon mitgeteilt und so lagen bei unserer Ankunft schon verschiedene neue Figuren für den nächsten Weihnachtsmarkt bereit. Affen, Tiger, Enten, Schwäne und untere vielem mehr ein wunderschönes Eichhörnchen. Auch sonst war es ein sehr kreativer Moment. Schweizerische und mexikanische Ideen verschmelzten sich und wir können den nächsten Weihnachtsmarkt kaum erwarten.
Den Nachmittag verbrachten wir auf der Suche nach Alebrijes
und als wir wieder nach Oaxaca zurückkehrten war es schon wieder Abend. Nach dem Nachtessen Büroarbeiten und schon war es wieder nach Mitternacht.
Dienstag stand vor allem der Besuch bei Margarita in San Bartolo auf dem Plan. Die wunderbare Frau, welche das schwarze Keramik bearbeitet. Schon am Sonntagabend am Telefon erzählte sie uns, dass wir zum zehntägigen Fest der Patronin der Kunsthandwerk kommen.
So durften wir einen Teil des Festes miterleben, sahen Tänzer mit indianischen Federkronen, wurden mit Blumen beschenkt (Fabiola mit einer roten Rose, was sie ganz rot machte) und Feuerwerk knallte über unsere Köpfen. Zum Mittagessen genossen wir beste rote Mole und der tag verging viel zu schnell. Trotzdem nutzten wir die verbleibende Zeit bis zur Abfahrt des Busses mit einem kleinen Abstecher nach Ocotlan. Unser Effort wurde mehr als belohnt, denn bei der weltberühmten Keramikkünstlerin Josefina Aguilar erwartete uns eine unbeschreiblich ausdrucksvolle Krippe.
Mit beglücktem Herzen fuhren wir nach Oaxaca zurück, schnappten unser Gepäck und bestiegen den Bus nach Tapachula, wo wir nun auf die Weiterfahrt warten.
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Kommentare
druscho müest mer! Mir fehlt anscheinend die Leichtigkeit mit "Links und Blogs" umzugehen. Habe inzwischen kapiert - danke für den Tip! - und mich weiter in eure Berichte und Bilder vertieft... weiter so!
Mit herzlichen Grüssen natürlich auch an Faby!
Monica
Schön, dass Ihr immer wieder reinschaut. Habt ihr die Vortsetzung auf dem Blog gefunden? eltucan.ch/.../...
Ansonsten findet Ihr unter Filme noch einen Film einer Reise aus vergangenen Jahren. Da unser neuer Kompi leider kein Fire Wire Anschluss hat, können wir die aktuellen Filme erst später aufschalten. Liebe Grüsse aus dem Land des ewigen Frühlings, Peter
schaue jeden Tag hinein, aber leider nichts Neues! Wahrscheinlich seid ihr zu beschäftigt mit all dem Interessanten dem ihr begegnet. Hoffe euch beiden geht's gut und alles läuft bestens! Liebe Gruess Monica und Antonio
Küssli em Müsli mameli und papi
Monika hat uns Deinen Link gesandt und wir müssen sagen, das muss ein ganz tolles Erlebnis sein, diese südamerikanisch en Länder zu besuchen. Wir freuen uns für Euch, dass nebst kleinen Unannehmlichkei ten, die zu einer so grossen Reise gehören, alles so super läuft und Eure Reise mit eindrucksvollen Erlebnissen bespickt ist. Alles Gute weiterhin und bis bald Bisous Brigitte & Federico
naturalmente non potevano mancare i ns. saluti da Fara. Bellissimo suiguirvi su questo blog, sembra di viaggiare insieme a voi
Visto che Fabiola non vuole scrivere dovrà almeno tradurre i saluti da Friborgo
Schlumi und Peter